Blog / Wo du in Georgien UNESCO Weltkulturerbe findest Georgien, Kultur & Geschichte, Blog | 31.10.2018

Wo du in Georgien UNESCO Weltkulturerbe findest

Seit Jahrhunderten ist Georgien die Heimat zahlreicher historischer Bauwerke, Monumente und Sehenswürdigkeiten, die zu einem beträchtlichen Teil bis heute erhalten wurden. In seiner bewegten Geschichte mit zahlreichen Eroberungen durch fremde Mächte wurden die verschiedensten Einflüsse nach Georgien gebracht, was man auch diesen Bauwerken ansieht: Die Perser, Römer, Mongolen und viele weitere Kulturen haben ihre sichtbaren Spuren im Südkaukasus hinterlassen.

Einige dieser kulturellen Schätze hat die UNESCO in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, seit das Land nach der Unabhängigkeit 1992 die Konventionen der UNESCO unterschrieben hat.

Heute gibt es in Georgien drei kulturelle Schätze, die Teil des Weltkulturerbes sind. Sie sind allesamt perfekte Orte für Kultur- und Geschichtsinteressierte. Aufgrund ihrer Schönheit und Einzigartigkeit werden sie aber auch weniger interessierte Besucher in ihren Bann ziehen.

Zwei der drei Sehenswürdigkeiten sind Klöster und Kirchen. Sie sind für die Georgierinnen und Georgier besonders wichtig, war Georgien doch die zweite Nation (nach Armenien), die das Christentum zu ihrer Staatsreligion machte.

1. Kloster Gelati

Das Kloster von Gelati wurde vor mehr als 900 Jahren im Westen Georgiens erbaut. Im Mittelalter war es zeitweise die größte orthodoxe Klosteranlage. Mehr noch: Es war ein wichtiges Zentrum für Bildung und Forschung. Bis heute repräsentiert das Kloster Gelati das goldene Zeitalter Georgiens (11. bis 13. Jahrhundert) sehr gut. Die Wände, Decken, Fresken und Mosaike sind erstaunlich gut erhalten und werden bis heute mit viel Sorgfalt und Akribie gehegt.

Das Kloster Gelati befindet isch knapp 10 Minuten nordöstlich von Kutaissi.

2. Historische Bauwerke in Mzcheta

Die historischen Kirchen von Mzcheta, der alten Hauptstadt des Königreichs Georgien, sind typisch für die mittelalterliche Baukunst der Kaukasusregion. Eines der ältesten Bauwerke ist das Dschwari-Kloster, das aus dem 6. Jahrhundert stammt. Dschwari bedeutet «Kreuz» und befindet sich auf einem Hügel oberhalb von Mzcheta. Es ist ein Symbol für die Etablierung des Christentums in Georgien. 

Ein weiteres wichtiges Bauwerk ist die Swetizchoweli-Kathedrale, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde.

Svetitskhoveli cathedral Mtskheta

Though the site itself is even older dating back to the early 4th century and is surrounded by a number of legends associated primarily with the early Christian traditions. Svetitskhoveli, known as the burial site of Christ's mantle, has long been the principal Georgian church and remains one of the most venerated places of worship to this day.

Streets of Mtskheta

3. Oberswanetien

Die Region Oberswanetien mit ihren mittelalterlichen Dörfern und den berühmten swanischen Wehrtürmen ist ebenfalls Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Ushguli in Upper Svaneti

Im Dorf Tschaschaschi zum Beispiel gibt es noch heute rund 200 dieser typischen Häuser, die sowohl als Unterkunft dienten wie auch als Wachposten und Festung, in der man sich vor Eindringlingen und Invasoren schützen konnte.

Mulakhi in Upper Svaneti

The geographical location and setting of this exceptional medieval landscape highly contribute to preservation of the forms of local intangible heritage, such as traditions, customs, and beliefs, rituals of everyday life, language and folklore of the Svan community.

Immaterielles Weltkulturerbe

Neben diesen kulturellen Schätzen hat es das kleine Land im Kaukasus noch mit drei immateriellen Dingen ins Welterbe der UNESCO geschafft.

In 2001 the Georgian polyphony was recognized by UNESCO as a masterpiece of intellectual and intangible heritage of humanity. Scholars believe Georgian folk song has been polyphonic for many centuries, perhaps even for a millennium or more. A typical Georgian song is sung by men, singing in at least three vocal ranges together. The song «Chakrulo» is a very good example for the Georgian polyphony.

Kennst du unsere mittlerweile legendären Georgian Folk Nights? Erfahre mehr

The oldest Georgian traditional method of iproducing wine, which has over 8,000 year of history, is part of the UNESCO list since 2013. The Qvevri winemaking method is one of country’s most valued cultural achievements and treasures. The tradition plays a vital role in everyday life and is passed down by families, neighbors and friends, all of whom participates in the social harvesting and wine-making activities.

Georgian Qvevri

Three species of Georgian alphabet has been part of the UNESCO list since 2012. The evolution of Georgia’s written language has three alphabets: Mrgvlovani, Nuskhuri and Mkhedruli, all of which remain in use today. The organization agrees that the alphabets coexist thanks to their different cultural and social functions, reflecting an aspect of Georgia’s diversity and national identity.

Read more about the Georgian language.

UNESCO World Heritage List

The world heritage sites are places of importance to cultural or natural heritage described in the UNESCO World Heritage Convention, established in 1972. To be included on the World Heritage List, sites must be of outstanding universal value and bear a unique and exceptional testimony to a cultural tradition or to a civilization which is living or which has disappeared.

Autor: MyCaucasus
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